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.de ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 5. November 1986 bei der IANA delegiert und zunächst von der Universität Dortmund, später dann durch die DENIC mit Hauptsitz in Frankfurt am Main verwaltet. Mit mehr als 16 Millionen registrierten Domains ist .de die drittbeliebteste länderspezifische Top-Level-Domain vor .uk und .nl. Ihre Verbreitung wird von der länderspezifischen Top-Level-Domain .cn (19,4 Mio.), .tk (27,8 Mio.) sowie der generischen Top-Level-Domain .com (126,6 Mio.) übertroffen.

Geschichte
Am 5. November 1986 wurde .de gemäß ISO 3166 als Top-Level-Domain für Deutschland in der Root Zone des Domain Name Systems durch die IANA eingetragen. Seit diesem Tag können .de-Domains registriert werden. Im März 1988 verzeichnete das zu diesem Zeitpunkt an der Universität Dortmund angesiedelte Network Information Center insgesamt sechs .de-Domains: dbp.de, rmi.de, telenet.de, uka.de, uni-dortmund.de und uni-paderborn.de.

Seit 1997 liegt die Verwaltung aller .de-Domains in Händen der DENIC, die ein Jahr zuvor ins Leben gerufen wurde. In der Genossenschaft haben sich zahlreiche Webhoster zusammengeschlossen, die ihrerseits als akkreditierter Registrar für .de-Domains auftreten. Zusätzlich bietet die DENIC unter der Bezeichnung DENICdirect selbst die Vergabe von .de-Domains an. Allerdings beinhaltet dies weder Webspace noch E-Mail-Adressen oder andere Leistungen.

Verbreitung
Quelle: Website der DENIC

Mit 16,13 Millionen registrierten Domains ist .de eine der am häufigsten verwendete länderspezifische Top-Level-Domain, hinter derjenigen des Inselstaats Tokelau .tk mit knapp 27 Millionen registrierten Domains und der der Volksrepublik China .cn mit 19,5 Millionen (Stand August 2016) registrierten Domains, aber noch vor .uk. Bei Betrachtung aller Adressen – also sowohl länderspezifischer als auch generischer Domains – liegt .de auf dem vierten Platz hinter den Top-Level-Domains .com, .tk und .cn. Die Marke von 15 Millionen .de-Domains wurde im April 2012 überschritten, seit Juni 2006 gibt es mehr als 10 Millionen Adressen. Die erste Million wurde am 5. Oktober 1999 erreicht.

Die DENIC eG veröffentlicht jährlich Statistiken zur regionalen Verteilung von .de-Domains. In Deutschland stechen besonders die Ballungsgebiete Berlin, München und Hamburg durch die meisten Domains pro Kopf heraus. Allerdings wird diese Statistik durch den Sitz der großen Webhosting-Anbieter verfälscht: So liegt z. B. der Landkreis Starnberg auf dem zweiten Platz der Regionen mit den meisten Domains je Einwohner, da hier die Firma united-domains ansässig ist. Wie bei den meisten länderspezifischen Top-Level-Domains können auch .de Domains von Personen aus dem Ausland registriert werden. Bei Registrierungen aus dem Ausland liegen Großbritannien, Schweiz und die USA auf den vordersten Plätzen.

Eigenschaften
Insgesamt darf eine .de-Domain ein bis 63 Zeichen lang sein. Lange Zeit mussten Domains mindestens drei Zeichen lang sein, was sich mit Liberalisierung der Kriterien im Jahr 2008 änderte. Neben alphanumerischen Zeichen können auch alle deutschen Umlaute, das Eszett und diverse Zeichen anderer Sprachen gemäß der offiziellen Liste der DENIC genutzt werden. Diese werden in ihrer Punycode-Schreibweise auf die maximal erlaubte Länge angerechnet. Bindestriche, genauer Bindestrich-Minusse, sind auch möglich, jedoch weder an erster noch letzter Stelle der Domain. Auch darf nicht gleichzeitig an dritter und vierter Stelle ein Bindestrich stehen.

Ein Wohnsitz oder eine Niederlassung in Deutschland sind nicht erforderlich, um eine .de-Domain zu registrieren. Lediglich der administrative Ansprechpartner muss unter einer inländischen Anschrift gemeldet sein, sofern der Inhaber Ausländer ist. Die DENIC verlangt von Inhaber sowie administrativem und technischem Ansprechpartner in jedem Fall eine vollständige Postanschrift, die Angabe eines Postfaches ist nicht ausreichend. Ferner müssen für eine Domain-Delegierung bereits während der Anmeldung mindestens zwei Nameserver genannt werden, die autoritativ für die jeweilige .de-Domain antworten. Alternativ bietet die DENIC unter dem Namen NSentry an, für eine Domain bis zu fünf A- oder MX-Einträge direkt in die .de-Zone aufzunehmen.

Aufgrund der Erfordernisse eines inländischen Ansprechpartners und der hohen Verbreitung von .de-Domains bieten zahlreiche Unternehmen einen Treuhänder für .de-Domains an, was von der DENIC ausdrücklich nicht untersagt wird. Allerdings raten Experten von der Nutzung eines Treuhänders aufgrund rechtlicher Schwierigkeiten im Streitfall ab.

Zeitraum
Eine .de-Domain wird grundsätzlich unbefristet registriert, die Gebühren sind üblicherweise mindestens ein Jahr im Voraus fällig. Dies gilt sowohl für die Vergabe durch DENICdirect als auch einen akkreditierten Registrar. Gibt der Registrar die Verwaltung einer .de-Domain auf, ohne diese zu löschen, wird diese in den sogenannten Transit-Zustand gesetzt. Dieser ermöglicht es dem Inhaber, sie zu einem anderen Domain-Name-Registrar zu transferieren oder durch DENICdirect verwalten zu lassen. Alternativ kann auch dann noch die Löschung veranlasst werden.

Seit dem 3. Dezember 2013 kann eine .de-Domain nach der Löschung nicht sofort wieder durch Dritte angemeldet werden: Es wurde eine sogenannte Redemption Grace Period (RGP) eingeführt, wie sie bei anderen Top-Level-Domains wie .com schon länger üblich ist. Sie räumt dem Inhaber eine 30-tägige Bedenkzeit ein, während der die Löschung zurückgezogen werden kann. Damit soll die versehentliche Löschung einer .de-Domain verhindert werden.

Sicherheit
Durch einen sogenannten AuthCode sind .de-Domains vor unberechtigten Transfers geschützt. Inhaber oder administrative Ansprechpartner einer Adresse müssen durch Eingabe einer vorher bestimmten Zeichenkette autorisieren, dass eine Domain zu einem neuen Registrar gewechselt werden darf. Gleiches gilt für den Wechsel des Inhabers selbst. Das Verfahren gilt als Standard in der Branche und wurde ab 2008 getestet und im Februar 2010 final durch die DENIC umgesetzt.

Zusätzlich unterstützt die Top-Level-Domain .de seit Frühjahr 2010 das DNSSEC-Verfahren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Authentizität und Datenintegrität des Domain Name System gewährleistet bleibt und Abfragen eines Clients sowie die Antwort der DNS-Server nicht manipuliert werden können. Nach einem Testversuch im Juli 2009 wurde DNSSEC im Januar 2010 für .de erstmals in Betrieb genommen. Dafür wurde die DENIC vom Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstützt.

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